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Ausgabe Juni 2026
Liebe Leser:innen,
in unserem Newsletter für den Monat Juni finden Sie wieder viele interessante Angebote und Informationen der Frankfurter Frauennetzwerke, Vereine und Kultureinrichtungen in unserer Stadt. Wir freuen uns, wenn Ihnen unsere Zusammenstellung in der einen oder anderen Form weiterhilft, Sie gut informiert und in Frankfurt vernetzt.
Ihr/Euer Team des Frauenreferats
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Hinweis für Veranstaltungs- und Terminmeldungen: Bitte beachten Sie, dass wir für die Sommer-Monate Juli 2026 und August 2026 einen gemeinsamen Newsletter herausgeben. Redaktionsschluss für diese beiden Monate ist der 20. Juni 2026.
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Das Projektteam und Panelist:innen der 20. Frankfurter Gespräche zur MINTA*arbeit freuten sich über ein gelungenes Event: Die Veranstaltung des Frauenreferats fand am 7. Mai zum Thema „Digitale Gewalt gegen MINTA* - Intersektionale Perspektiven und Herausforderungen“ mit großer Beteiligung im JuKuZ Höchst statt.
Foto © Gülsüm Kisla
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Kampagnen und Projekte des Frauenreferats Frankfurt
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09.06.2026, 11:00 – 12:00 Uhr
Webinar „KI und Macht: Wer steckt dahinter?“ (online, kostenfrei)
Das Webinar „KI und Macht: Wer steckt dahinter?“ beleuchtet die gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz und stellt zentrale Fragen nach Macht, Ungleichheit und digitaler Gerechtigkeit. Die Veranstaltung richtet sich an Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Bildung, Verwaltung und Politik sowie an alle Interessierten, die sich mit Fragen von Digitalisierung und Gleichstellung auseinandersetzen möchten. Als Referentin spricht Francesca Schmidt (Autorin, Aktivistin und Referentin bei der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Vorständin von Netzforma* e.V.). Eine Veranstaltung des Frankfurter Frauenreferats in Kooperation mit dem Haus des Stiftens im Rahmen des Frankfurter Aktionsplans FEMINIST FAIR FUTURE. Das Webinar wird barrierearm gestaltet und von Gebärdensprachdolmetschenden begleitet.
Grafik © Julia Kabelka
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24.06.2026, 09:00 - 15:00 Uhr
9. Fachgespräch Migrantinnen: „Künstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit“
Evangelische Akademie, Römerberg 9, Frankfurt
Integrationshemmnisse oder unbegrenzte Teilhabemöglichkeiten? Wenn KI den Austausch in Vereinen und mit Nachbar:innen ersetzt, Bewerbungen schreibt und essentielle Informationen ausschüttet: Was bedeutet diese Technik im Leben von Frauen, die nur eingeschränkt gesellschaftlich partizipieren können?
Das Frauenreferat hat Expert:innen aus Wissenschaft, Technik und aus Frauen*vereinen eingeladen, um dieses umstrittene Thema kontrovers zu diskutieren. Außerdem wird darüber gesprochen, inwieweit sich die Nutzung von KI innerhalb der Organisationen auf Arbeitsweise und Arbeitsplatzgestaltungen auswirken. Das Input-Referat hält Prof. Angelika Beranek von der Hochschule München. Frauendezernentin Tina Zapf-Rodríguez und Referatsleiterin Gabriele Wenner halten Grußworte. Moderation: Aisha Camara.
Teilnahme nur mit Anmeldung per Mail an info.frauenreferat@stadt-frankfurt.de unter Angabe des Namens und der Einrichtung.
© Opak Werbeagentur
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16.06.2026, 16:00 - 18:00 Uhr
Vorbereitungstreffen "Talk of Girls und MINTA*"
für den Internationalen Mädchen und MINTA*Tag am 9. Oktober
Mädchen*kulturzentrum Mafalda, Höhenstraße 23 , Frankfurt
Wir möchten alle Mädchen, jungen inter*, nicht-binären, trans* und agender Personen (MINTA*) einladen den IM*T mitzugestalten. Beim 3. Talk können alle MINTA* noch Ideen für den Aktionstag einbringen und über das Programm und den Merch abstimmen.
Der „Internationalen Mädchentag“ wurde 2012 von den Vereinten Nationen eingeführt – seitdem wird er auch in Frankfurt begangen. Die Planungen der Aktion übernehmen die MINTA* selbst, im Rahmen des Beteiligungsgremiums – dem "Talk of Girls und MINTA*".
Save the Date! Am 9. Oktober ist Internationaler Mädchen und MINTA*Tag in Frankfurt
Kontakt für Infos, Unterstützungsbedarf und (kritisches) Feedback: andrea.keppler@stadt-frankfurt.de
Foto © Stefanie Kösling
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Gewaltschutz und -prävention
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16.06.2026, 17:30 Uhr
Filmvorführung “Morgen ist auch noch ein Tag“ (R: Paola Cortellesi)
DFF - Deutsches Filminstitut & Filmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt
Der Verein “Frauen helfen Frauen e.V.” zeigt den Spielfilm im Rahmen der Veranstaltungsreihe “50 Jahre Verein Frauen helfen Frauen / 50 Jahre Gewaltschutz für Frauen” in Kooperation mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmuseum. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.
Grafik © poppdesign.de
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18.06.2026, 09:00 - 16:00 Uhr
Online-Seminar „Gewaltbetroffene Mütter und deren Kinder unterstützen“
Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus Familienzentren, Kindertagesstätten, Beratungsstellen, ambulanter und stationärer Jugendhilfe sowie Einrichtungen der Familienbildung. Die Fortbildung vermittelt fundiertes Wissen zum Thema „Häusliche Gewalt“ und veranschaulicht die Auswirkungen auf betroffene Frauen und deren Kinder. Gleichwohl informiert es über die Hilfestruktur mit ihren differenzierten Angeboten. In diesem sensiblen Kontext gilt es, öffnende Kommunikation zu vertiefen und mit den Frauen und Kindern im wertschätzenden Kontakt zu bleiben.
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20.06. und 21.06.2026, jeweils von 10:00 - 14:00 Uhr
Empowerment-Selbstverteidigungskurs für Frauen
Frauen in Bewegung e.V., Baumweg 8 (Hinterhof), Frankfurt
In jeder Situation aktiv, stark und selbstbewusst für die eigene Sicherheit und die eigenen Rechte eintreten. Erfahrene Selbstverteidigungslehrerinnen zeigen, wie das geht. Der Kurs vermittelt, wie viele Handlungsmöglichkeiten es gegen sexistische und rassistische Gewalt und Diskriminierung gibt, und stärkt den Mut im Umgang mit schwierigen Situationen.
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Kunst, Kultur und Gesellschaft
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Engagement für Chancengleichheit – Christiane Stapp-Osterod mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Die ehemalige Geschäftsführerin und Vorständin von jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit – Frauenbetriebe e.V.,, Christiane Stapp-Osterod, wurde vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef überreichte die Auszeichnung am 22. Mai im Römer für ihren großen Einsatz für Gleichberechtigung und die Teilhabe von Frauen im Arbeitsmarkt, im Gründungsökosystem und in der Gesellschaft.
Das Team des Frauenreferats gratuliert Christiane Stapp-Osterod herzlich zu dieser Auszeichnung und bedankt sich für die langjährige Zusammenarbeit bei vielen wegweisenden Projekten, Initiativen und Kooperationen.
© Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
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01.06.2026, 17:00 - 18:30 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung: Online-Veranstaltung „Cash for Action: Finanzierung feministischer Zivilgesellschaft sichern“
Weltweit geraten Menschen und Organisationen unter Druck, die sich für soziale Gerechtigkeit sowie die Rechte von Frauen, queeren Menschen und anderen marginalisierten Gruppen einsetzen: durch Einschüchterung oder den Entzug finanzieller Mittel. Auch in Deutschland zeichnet sich im Zuge der Umstrukturierung des Förderprogramms „Demokratie Leben!“ und weiterer Kürzungen öffentlicher Mittel ab, dass die Handlungsspielräume progressiver und feministischer Zivilgesellschaft schrumpfen. In der Veranstaltung wird ein neuer Leitfaden zur resilienten Förderung feministischer NGOs vorgestellt und diskutiert, was feministische Arbeit unter den aktuellen Bedingungen braucht.
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02.06.2026, 19:00 Uhr
Women in Dialog: „Barrieren & Herausforderungen in männlich dominierten Feldern - Imposter Syndrom überwinden!“
Frankfurter Presseclub, Ulmenstraße 20, Frankfurt
Vier Speakerinnen berichten über ihren Karriereweg und persönliche Hürden in männlich geprägten Branchen. Chantal Jäger (Partnerin Roland Berger), Magdalena Pusch-Wiebach (Co-Gründerin Framen), Isabell Forster (Neurobiologische Leadership Expertin) und Mirela Radoncic (Geschäftsführerin Marsh Deutschland) bieten praktische Strategien, um das eigene Potenzial voll zu entfalten. Eine Veranstaltung des Business and Professional Women Germany - Club Frankfurt am Main e.V. Interessentinnen sind herzlich willkommen.
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02.06.2026, 19:00 Uhr
Frauendiskussions-Abend der Frauen-AG (Ladies Only):
„Deutsche Einwanderinnen in Island nach 1949“
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 (2. Stock), Frankfurt
In der Nachkriegszeit bot Deutschland jungen Frauen kaum Perspektiven. Für Abiturientinnen gab es kaum Möglichkeiten zur Aufnahme eines Studiums. Die wenigen Studienplätze wurden an männliche Bewerber vergeben. Als das isländische Konsulat 1949 junge Arbeitskräfte für die Landwirtschaft warb, nutzten rund 200 Frauen die Chance und verließen Deutschland. Viele blieben und heirateten isländische Männer. Der Abend beleuchtet diese wenig bekannte Migrationsgeschichte. Es referiert Marlies Segschneider.
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02.06.2026, 19:00 Uhr
Gesprächsabend: „JAMIL – Queere BIPoC-Bewegungsgeschichte in Frankfurt und ...“
EG des LSKH Queeres Kulturhaus, Klingerstr. 6, Frankfurt
JAMIL war eine Gruppe Jüdischer, Afrodeutscher, Migrantischer, Indigener Lesben, die sich Anfang der 1990er Jahre in Frankfurt am Main gegründet hat, lange bevor Begriffe wie "Diversität" "Queer" und "Intersektional" im allgemeinen Sprachgebrauch der weißen Lesben angekommen waren. Der gemeinsame Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Rassismus, insbesondere in der weißen deutschen Lesbenbewegung sowie Diskriminierungen in den jeweiligen Herkunftscommunities. Im Gespräch mit Andrea Hartmann (DFF) berichten drei JAMILas von ihrem widerständigen Aktivismus um die Jahrtausendwende in Frankfurt am Main und darüber hinaus. Eintritt auf Spendenbasis.
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Termine des Cornelia Goethe Centrums
Das Kolloquium Contact Zones beleuchtet aus feministischer und postkolonialer Perspektive, wie Wissen unter Machtverhältnissen zirkuliert, übersetzt und auch zum Schweigen gebracht wird. In diesem Rahmen hält Cornelia Möser den Vortrag „Sexuelle Befreiung im feministischen Denken - Kontakte, Konflikte und Kontexte“ (24.06.2026, 18:00 – 20:00 Uhr). Weitere Termine
02.06.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Englischsprachiger Vortrag von Elisabeth Loentz: „Affect and Emotion in Bertha Pappenheim's Activism“. Info
Buchvorstellungen
15.06.2026, 18:00 - 20:00 Uhr
„‘Das Natürlichste, was eine Frau haben kann‘ – Eine Soziologie der Menstrualität“, vorgestellt von Sophie Bauer. Im Anschluss gibt es ein Podiumsgespräch über feministische Wissenschafts-kommunikation und wissenschaftliche Positionalität. Info
23.06.26, 18:00 - 20:00 Uhr, in englischer Sprache (online)
„Decolonizing Bodies - A Radical Relational Approach to Racial Healing and Worlding Shared Humanity” mit Monica J. Sanchez-Flores. Info
Ort: Cornelia Goethe Centrum, Theodor-W.-Adorno-Platz 6, Frankfurt
© Greenhouse, plant meets plastic © Photo: Mev Skuroshi
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03.06.2026, 21:00 Uhr
Filmschau: „Aus der Isolation – Feministische Experimentalfilme“
Pupille, Kino in der Uni, Mertonstraße 26, Frankfurt
Ab den späten 1980er Jahren mischte eine Reihe von Filmemacherinnen die bis dahin männlich dominierte Experimentalfilmszene Japans auf. Gezeigt werden Arbeiten von Yuko Asano und Mari Terashima, die von einer Mischung aus Surrealismus, Goth und genderfluiden Symboliken geprägt sind sowie von Hiromi Saiki und Junko Wada, die mit ihrer eigenen Körperlichkeit die (Selbst-)Erfahrung geschlechtsbezogener Gewalt ausstellen und aus ihr filmisch zu befreien suchen. Die Kurzfilme werden präsentiert im Rahmen des japanischen Filmfestivals Nippon Connection (02.06. – 07.06.) in Kooperation mit exf f. – tage des experimentellen films frankfurt.
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05.06. und 06.06.2026, 19:30 Uhr sowie 07.06.2026, 18:00 Uhr
Performance „Pss, Pss! Chop, Chop! ! چوپ چوپ“ von/mit Shivā Amiri
Frankfurt Lab, Schmidtstraße 12, Frankfurt
In Pss, Pss! Chop، Chop! untersucht Shivā Amiri, die Spuren langanhaltender Flucht entlang transgenerationaler Erfahrungen. Dabei werden Fragen von Nationalstaatlichkeit, Geschlecht und Queerness neu verhandelt. Eine biographische Suche nach Geschichten, Bildern und Menschen - die untrennbar mit Verlust verbunden ist. Es entsteht ein persönliches Archiv aus Sound, Tanz, Poesie und Sofra - über transkulturelles Leben und Widerstand. Gefördert vom Frauenreferat.
Foto © Jessica Schäfer
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Termine im Kulturhaus Frankfurt - Die Katakombe e.V.
06.06., 07.06. und 11.06.2026 (genaue Uhrzeiten im Link)
Theaterporträt: „Irgendwer und Anderswo - Das Leben von Mascha Kaléko"
Das Stück entführt in das Leben der Dichterin Mascha Kaléko: Auf einer Zeitreise begegnet sie noch einmal den Menschen, die ihr Leben geprägt haben. Drei Schauspielerinnen verkörpern ihre Bühnenfigur und bringen die wichtigsten biographischen und literarischen Stationen ihres Lebens auf die Bühne.
19.06. und 20.06.2026, 20:00 Uhr und 21.06.2026, 19:00 Uhr
Theaterstück: „Immerwahr" von Sabine Friedrich
Das Stück zeichnet das Porträt von Clara Immerwahr, der ersten promovierten Chemikerin Deutschlands: eine Frau zwischen wissenschaftlichem Anspruch, patriarchalen Zwängen und moralischem Widerstand. Als ihr Mann, der Chemiker Fritz Haber, die Verwendung seiner Erfindung der Ammoniaksynthese für den Einsatz von Giftgas im Ersten Weltkrieg befürwortet, gerät die Ehe in eine tiefe Krise. Am 1. Mai 1915 erschießt sie sich mit seiner Dienstwaffe.
Ort: Kulturhaus Frankfurt - Die Katakombe e.V., Pfingstweidstr. 2, Frankfurt
Theaterstück Mascha Kaléko © Foto: Carola Holler
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Noch bis 07.06.2026
Juni-Ausstellungsprogramm „Sexworkers - Das ganz normale Leben“
Alte Dondorf Druckerei, Gabriel-Riesser-Weg 3, Frankfurt
Die Ausstellung zeigt fotografische Porträts und Texte von Sexarbeiter:innen und gibt Einblicke in unterschiedliche Lebens- und Arbeitsrealitäten. Das Begleitprogramm wird von Sexarbeitenden und Verbündeten selbst organisiert und schafft Raum für Austausch, Einordnung und unterschiedliche Perspektiven.
02.06.2026, 18:00 - 21:00 Uhr
Lesung und Gespräch mit Mia Rose anlässlich des Internationalen Hurentags aus „Die geteilte Frau“ (Barbara und Christine de Coninck). Das Buch basiert auf den Erfahrungen einer Sexarbeiterin aus Lyon und der Kirchenbesetzung von 1975.
04.06.2026, 16:00 - 19:00 Uhr
„Let’s Play a Game
“: Ein interaktives Rollenspiel über Sexarbeit, Stigma und Realitäten von Sexarbeit in Deutschland. Interaktiver Workshop mit Reflexion im Anschluss, der einen praxisnahen Zugang zu den strukturellen Realitäten von Sexarbeit in Deutschland ermöglicht.
06.06.2026, 15:00 - 20:00 Uhr
„Sexarbeit und Sichtbarkeit“: Ausstellungsende mit Vorträgen, Panel und Performance.
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08.06.2026, 17:00 - 20:00 Uhr
Soiree von infrau e.V.: „missverstehen & verstehen“. Ausstellung - Lesung - Theater
2og:dondorf, Gabriel-Riesser-Weg 3, Frankfurt (im gleichen Gebäude wie die SCHIRN)
„Wo der Wille zum Verstehen ist, entsteht ein Weg zu mehr Frieden“, stellen die Teilnehmerinnen der Kunst-, der Sprach- und der Schreibwerkstatt bei ihrer kreativen Arbeit zum Thema (Miss)VERSTÄNDNIS fest. Nun laden die 31 Frauen aus 16 Nationen zur blitzlichtartigen Präsentation ihrer literarischen, künstlerischen und performativen Arbeiten und zum Austausch ein. Die Angebote werden vom Frauenreferat und der Aventis Foundation unterstützt. Anmeldungen bei Marlene König, mk@infrau.de. Eintritt frei.
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11.06.2026, 19:30 Uhr
Buchvorstellung: „Trotzdem zuhause“ von Tupoka Ogette
Literaturhaus Frankfurt am Main e.V., Schöne Aussicht 2, Frankfurt
Die Autorin Tupoka Ogette schreibt in „Trotzdem zuhause“ von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Das Gespräch moderiert Journalistin und Autorin Hadija Haruna-Oelker. Die Hybridveranstaltung (vor Ort und Streaming) findet im Rahmen des städtischen Literaturfestivals „literaTurm“ (8. - 14. Juni) statt.
Foto © Tatsiana Tribunalova
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Ab dem 15.06.2026 findet der 4. Frankfurter "Pride Month" statt. Er endet am 18.07.2026 und mündet damit direkt in den Christopher Street Day
Ziel des "Pride Month" ist es, die Sichtbarkeit von LSBTIQA*-Personen in Frankfurt zu stärken. In den Vorjahren lag der Fokus auf dem Regenbogenviertel und den Stadtteilen. In diesem Jahr steht der Pride Month unter dem Motto "Out loud. Out Proud! – Sichtbarkeit braucht Mut“. Damit legt er den Fokus auf Projekte, die die Selbstorganisations- und Schutzkompetenzen innerhalb der Community stärken. Alle Veranstaltungen zum Pride Month sind in Kürze zu finden hier.
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17.06.2026, 18:00 Uhr
Film und Gespräch: „Katzenball“ (Schweiz 2005) mit Regisseurin Veronika Minder
Harmonie Filmtheater, Dreieichstraße 54, Frankfurt
Der Dokumentarfilm beleuchtet das Leben als Lesbe in der Schweiz am Beispiel von fünf Frauen. Die 1912 geborene Johanna, die 25-jährige Sabina, Modedesignerin Ursula und die Fotografin Liva. Lesben aus verschiedenen Generationen erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Der Film wird präsentiert im Rahmen von Schamlos Harmlos – Die Reihe für Queer-, Sex- & Subkultur. Filmgespräch in Kooperation mit Kinothek Asta Nielsen.
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17.06.2026, 19:00 Uhr
Poetry Slam: Lea Weber „Schwestern"
Denkbar, Spohrstr. 46a, Frankfurt
In der Reihe „Unerhörte Frauenstimmen" nimmt Slam-Poetin Lea Weber das Publikum mit auf eine bildstarke Reise durch die Lebensrealitäten von Frauen weltweit. Der Text erzählt von verschiedenen Schicksalen, von Nähe und Distanz, von Ungleichheit und Verbundenheit und davon, was Frauen über alle Grenzen hinweg miteinander verbindet. Der Eintritt ist kostenfrei.
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19.06., 20.06. und 21.06.2026, jeweils 20:00 Uhr
Musiktheater-Installation: "DAPHNE: Unter Bäumen"
Produktionshaus Naxos, Waldschmidtstraße 19, Frankfurt
DAPHNE: Unter Bäumen ist ein intermediales Musiktheaterprojekt von Alina Huppertz zwischen Installation, Performance und Klangraum, welches das Verhältnis von Mensch und Natur aus feministischer Perspektive neu erfahrbar macht. Ausgangspunkt ist die mythologische Figur der Nymphe Daphne, die sich der Gewalt Apollos durch ihre Verwandlung in einen Baum entzieht - ein Bild für Selbstermächtigung und Rückzug aus patriarchalen Zugriffen. Inspiriert von Gesprächen mit Aktivist*innen aus Waldbesetzungen entwirft das Projekt den Wald als Schutzraum, Resonanzraum und Gegenüber.
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20.06.2026, Treff um 18:00 Uhr, Römer (Demostart ca. 19:00 Uhr)
8. Dyke*March Frankfurt 2026
Unter dem Motto Sichtbarkeit, Solidarität und politisches Engagement findet in diesem Jahr der 8. Dyke*March Frankfurt statt, um vielfältige Perspektiven und Lebensrealitäten sichtbar zu machen und Interessen und politische Forderungen zu präsentieren. Zur Eröffnung sprechen Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg und Frauendezernentin Tina Zapf-Rodriguez. Sophie Koch, Queerbeauftragte des Bundes, wird an der Eröffnung teilnehmen. Anschließend: Demo durch die Frankfurter Innenstadt. Der Dyke* March endet mit einer Abschlusskundgebung vor dem Lesbisch Schwulen Queeren Kulturhaus Frankfurt (LSKH). Im Anschluss: Feier im LSKH. Alle Gruppen, Initiativen, Vereine und Einzelpersonen sind eingeladen, den Dyke* March aktiv mitzugestalten.
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21.06.2026, 14:00 Uhr
Film & Gespräch: „Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" (R: Regina Schilling, D 26)
Cinéma Arthouse Kino, Dreieichstraße 54, Frankfurt
Mit improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Ingeborg Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin - von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Vorpremiere in Anwesenheit der Regisseurin Regina Schilling mit anschließendem Filmgespräch.
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21.06.26, 19:00 Uhr
Multimediale Soirée über George Sand zum 150. Todestag
Gallus Theater, Kleyerstr. 15, Frankfurt
Die französische Schriftstellerin George Sand lebte und schrieb gegen die Konventionen ihrer Zeit über Liebe, Freiheit und das Leben jenseits klar definierter Rollen für Frauen. Von manchen als „femme fatale" ihrer Zeit bezeichnet, war sie eine schillernde Persönlichkeit, die gesellschaftliche Grenzen auslotete und persönliche Erfahrungen mit einem kritischen Blick auf die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts verband. Das Ensemble „Die Blaue Blume" porträtiert sie zum 150. Todestag mit Texten, Musik und Bildern.
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Termine der Evangelischen Frauenberatungsstelle EVA
27.06.2026, 10:00 - 12:30 Uhr
Fahrrad-Workshop: Sicher & frei Rad fahren – für FLINTA*-Personen
Treffpunkt: Rot-weißer Turm auf dem Alten Flugplatz Bonames
Ob Anfänger*in oder mit Erfahrung – der Fahrrad-Workshop soll das Selbstvertrauen auf dem Fahrrad stärken. Geübt wird Aufsteigen, Bremsen, Kurvenfahren, eine Hand vom Lenker nehmen und mehr – je nach Wunsch der Gruppe. Der Workshop steht für Empowerment und Mobilität für alle. Bitte ein eigenes, fahrtüchtiges Fahrrad mitbringen – Helm ist Pflicht! Info
29.06. - 10.07.2026 (genaue Uhrzeiten im Link)
Frauenschwimmprojekt für Anfängerinnen (Frauen und Mädchen ab 16 Jahren)
Ort wird noch bekannt gegeben
Der Intensivkurs richtet sich an alle, die Schwimmen lernen, weiterüben oder einfach mit Wasser in Kontakt kommen möchten. Geleitet von einer Schwimmlehrerin, findet der Kurs in einer Schwimmhalle statt, die von außen nicht einsichtig ist. Info
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29.06.2026, 20:15 Uhr
FLINTA*Films All Night! (All genders welcome!)
Pupille, Kino in der Uni, Mertonstraße 26, Frankfurt
Als Abschluss der FLINTA*-Eventreihe „Filmklatsch“ präsentieren junge Filmschaffende ihre Kurzfilme, die über einen Open-Call eingereicht wurden. Von politischen Geschichten aus FLINTA*-Lebensrealitäten bis zu vielfältigen anderen Perspektiven ist alles dabei. Im Anschluss gewähren die Filmschaffenden in Publikumsgesprächen Einblick in ihre kreativen Prozesse. In Kooperation mit Filmklatsch Frankfurt.
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„Frauenrechte schützen!“: Landesarbeitsgemeinschaft Hessischer Frauen- und Gleichstellungsbüros (LAG) startet Petition
In ihrer Petition an die hessische Landesregierung fordert die LAG den aktiven Schutz von Frauenrechten, die Umsetzung des Verfassungsauftrags, die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie die strukturelle Absicherung und die auskömmliche Finanzierung der kommunalen und behördlichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Hessen. Wer die Petition unterstützen möchte, findet diese unter dem folgenden Link: LAG-Petition "Frauenrechte schützen!".
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18.06.2026, 18:00 - 21:00 Uhr
Online-Geburtsvorbereitungskurs in einfacher Sprache
(mit persisch- und türkischsprachiger Unterstützung)
Profamilia bietet im Juni für werdende Mütter mit einem Entbindungstermin bis November 2026 einen Geburtsvorbereitungskurs in einfacher Sprache an.
Anmeldung: telefonisch Mittwochs 14:00 bis 15:00 Uhr unter Tel. 069 - 90 744 732 oder per Email an Sheyda.Seifnaraghi@profamilia.de
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Beruf und Arbeit, Fort- und Ausbildung
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Termine des Frauen-Softwarehaus e.V.
Ab 01.06.2026, dreimal wöchentlich von 13:30 bis 16:45 Uhr
Digitale Alltagskompetenzen und Berufsvorbereitung – IT-Basiskurs
Der Kurs richtet sich an Frauen mit geringen IT-Kenntnissen.
Am 05.06., 10.06. und 11.06.2026
„Digitale Bewerbungs- und Jobmanagementkompetenzen“
Laufende Termine auf Anfrage. Der Kurs erklärt den Umgang mit dem Online-Service der Bundesagentur.
Ab 05.06., 12.06. und 19.06.2026, jeweils 09:00 - 13:00 Uhr
Internet für Migrantinnen – Basiskurs
Dieser Kurs richtet sich an Frauen, die keine oder geringe Vorkenntnisse im Umgang mit dem PC und dem Internet haben. Gefördert vom Frauenreferat.
Ab dem 08.06.2026 (Laufender Einstieg möglich)
„Grundkompetenzen – modular“
Der Kurs bereitet auf eine Berufsausbildung vor. Themen: Deutsch, Mathematik und die digitalen Anwendungen MS 365 Word und MS 365 Excel.
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Termine von jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit, Frauenbetriebe e.V.
10.06.2026, 15:00 - 18:00 Uhr
Unternehmerinnenforum RheinMain: „Netzwerken unter Bildern: Frauen, die unternehmen wollen“
Ort: Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, Frankfurt
Frauen können in kleinen Gesprächsrunden mit Unternehmerinnen aus verschiedenen Branchen ins Gespräch kommen. Inklusive einer exklusiven Ausstellungsführung.
12.06.2026, 10:00 - 13:00 Uhr
Workshop: „Öffentlichkeitsarbeit - Sag was zählt und mach es sichtbar!“
Der Workshop vermittelt Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit von der klaren Botschaft bis hin zur Ansprache passender Medien.
Ort: jumpp Frauenbetriebe e. V., Hamburger Allee 96, Frankfurt
Infos zu den Angeboten im Juni: Eventkalender / jumpp, Tel. 069-71589550
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07.07.2026, 16:00 - 18:00 Uhr
CAMPAIGN LAB: Austausch, Ideenentwicklung und gemeinsames Gestalten im Rahmen von FEMINIST FAIR FUTURE
Moya Café, Adalbertstr. 11, Frankfurt
Ziel des Formats ist es, gemeinsam mit Teilnehmenden eine erste Kampagnenidee zu entwickeln, die sich kritisch mit KI, Machtstrukturen und Diskriminierung auseinandersetzt. Die Teilnehmenden bringen ihre Perspektiven ein, diskutieren gesellschaftliche Auswirkungen von KI und übersetzen diese in erste kreative Ansätze für eine Kampagne. Das Format ist offen, dialogisch und bewusst niedrigschwellig gestaltet. Das Campaign Lab richtet sich an Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Bildung, Kultur und Aktivismus sowie an alle Interessierten, die sich mit Fragen von Digitalisierung, Gerechtigkeit und Sichtbarkeit beschäftigen und selbst aktiv werden möchten.
Die Anmeldung zur Teilnahme ist in Kürze vom 03.06.2026 bis 17.06.2026 über folgende Webseite möglich: www.feministfairfuture.de. Die Rückmeldung an die Teilnehmenden erfolgt am 24.06.2026.
Grafik © Julia Kabelka
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20.08.2026, 09:15 - 16:00 Uhr
Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft: „25. Hessischer Unternehmerinnentag“
IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4
Welche Wege zum Wachstum wählen Gründerinnen und Unternehmerinnen angesichts von Ressourcenknappheit und Finanzierungsdruck? Wie lassen sich Allianzen und KI strategisch einsetzen? Was bringt sie wirksam voran? Der 25. Hessische Unternehmerinnentag bietet dazu Impulse, Fach- und Praxisperspektiven, Austausch und Vernetzung.
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Herausgeberin: Stadt Frankfurt am Main - Der Magistrat
Frauenreferat
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main
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Jeweils am 20. eines Monats.
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