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Ausgabe April 2026
Liebe Leser:innen,
zum Internationalen Frauen*tag am 8. März solidarisierten sich in Frankfurt erneut zahlreiche feministische Initiativen, Bündnisse und Aktionsgruppen, um gegen Antifeminismus, Sexismus und Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit zu protestieren. Das vielfältige Engagement rund um diesen Aktionstag macht Mut und gibt Hoffnung für kommende Herausforderungen!
Auch für April finden Sie in unserem monatlichen Newsletter wieder vielfältige frauenthematische Angebote und Informationen der Frankfurter Frauennetzwerke, Vereine und Kultureinrichtungen in unserer Stadt. Vielseitige, interessante Veranstaltungen laden zur Teilnahme und zum Austausch ein.
Wir freuen uns, wenn unsere Zusammenstellung in der einen oder anderen Form weiterhilft, gut informiert und in Frankfurt vernetzt.
Ihr/Euer Team des Frauenreferats
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Frauen*tag 2026 im Römer © Stefanie Kösling
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Kampagnen und Projekte des Frauenreferats Frankfurt
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14.04.2026, 18:00 Uhr (Einlass), 19:00 Uhr (Filmstart)
Film- und Gesprächsabend: „Coded Bias“ (Regie: Shalini Kantayya, USA 2020)
Naxos.Kino, Waldschmidtstraße 19 HH, Frankfurt
Hinweis: Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
Einzeltickets können ggf. noch an der Abendkasse nachgefragt werden!
Das Frauenreferat lädt zu einem Film- und Gesprächsabend im naxos.Kino Frankfurt ein, der im Rahmen des Frankfurter Aktionsplans FEMINIST FAIR FUTURE stattfindet. Die Dokumentation „Coded Bias“ von Shalini Kantayya zeigt, wie Künstliche Intelligenz insbesondere in Überwachungs- und Entscheidungssystemen bestehende Ungleichheiten reproduzieren kann. Damit berührt der Film zentrale Fragen feministischer und intersektionaler Gleichstellungspolitik.
Dazu diskutieren Kenza Ait Si Abbou (KI-Expertin), Nelly Y. Pinkrah (Medienwissenschaftlerin) und Francesca Schmidt (Bundeszentrale für politische Bildung) die ungleichen Auswirkungen digitaler Überwachung sowie die Verantwortung von Politik, Gesellschaft und Kommunen für digitale Gerechtigkeit. Es moderiert Kisanet Tesfaye. Grußworte halten Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, Gabriele Wenner, Leiterin des Frauenreferats der Stadt Frankfurt am Main und Saba Afeworki, Projektleiterin von FEMINIST FAIR FUTURE.
© Julia Kabelka
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Frauenreferat veröffentlicht Dokumentation zur Kampagne „Klischeefreie Zone FFM“
Das Frauenreferat startete 2020 im Rahmen der Europäischen Gleichstellungscharta die Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“ zum Abbau von Geschlechter-Stereotypen. Der dazu erarbeitete mehrjährige Aktionsplan gab wichtige Impulse, Stereotype kritisch zu hinterfragen und Diskussionen anzustoßen, um neue Bilder jenseits überkommener Vorstellungen und Zuschreibungen von „typisch Frau“ und „typisch Mann“ zu ermöglichen. Eine Dokumentation gibt einen Einblick in die Veranstaltungen und Projekte des Aktionsplans und zeigt, wie Frankfurt aktiv für eine klischeefreie, gleichberechtigte und vielfältige Stadt eintritt. Die Dokumentation kann über die Webseite des Frauenreferats heruntergeladen werden.
Titel © Opak Werbeagentur
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Dokumentation zum Auftakt des 4. Frankfurter Aktionsplans „FEMINIST FAIR FUTURE“ ist online verfügbar
Frauendezernat und Frauenreferat starteten mit einer Auftaktveranstaltung am 9. Mai 2025 den neuen Aktionsplan „FEMINIST FAIR FUTURE“ im Rahmen der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene. Nun ist die Dokumentation dazu veröffentlicht. Die Zusammenstellung bietet Einblicke in zentrale Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz, Gleichstellung und digitaler Gerechtigkeit und zeigt, welche Themen den Aktionsplan prägen. Die Dokumentation lädt dazu ein, die Inhalte nachzuvollziehen und weiterzudenken.
© Gestaltung: Julia Kabelka
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Gewaltschutz und -prävention
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Frankfurt am Main stellt weitere orangefarbene Bänke als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen auf
Nach den ersten beiden orangefarbenen Bänken an der Hauptwache und auf der Zeil werden in den kommenden Wochen weitere acht Bänke aufgestellt: diese stehen in der Brauchbachstraße, am Baseler Platz, in der Frankenallee, in der Gallusanlage, im Lotte-Specht-Park, auf dem Paulsplatz und dem Römerberg sowie auf dem Wiesenhüttenplatz. Die orangefarbenen Sitzgelegenheiten sind Teil der weltweiten UN-Kampagne „Orange the World“ und setzen ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die Bänke tragen den Aufdruck: „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen und Mädchen“. Ein QR-Code verweist auf Beratungsstellen und Hilfsangebote in Frankfurt.
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Termine von Frauen in Bewegung e.V.
11.04. - 12.04.2026 und 18.04. - 19.04.2026, jeweils 10:00 -14:00 Uhr
Empowerment-Selbstverteidigungskurse für Frauen
In jeder Situation aktiv, stark und selbstbewusst für die eigene Sicherheit und die eigenen Rechte eintreten – das zeigen erfahrene Feministisch-Antirassistisch Empowerment Selbstverteidigungslehrerinnen. Die Kurse vermitteln, wie viele Handlungsmöglichkeiten es gegen sexistische und rassistische Gewalt und Diskriminierung gibt. Hinweis: Der Kurs vom 11.04. bis 12.04. findet in englischer Sprache statt. Info
24.04. - 26.04.2026
7. Frauenkampfkunstfestival 2026
Kampfkunstinteressierte Frauen aus ganz Deutschland werden ein Wochenende lang gemeinsam trainieren, sich austauschen und die Stärke von Frauen in der Kampfkunst demonstrieren. Angeboten werden Workshops, die in der Kampfkunst weiterbringen. Gefördert vom Frauenreferat. Info
Ort: Frauen in Bewegung e.V., Baumweg 8 (Hinterhof), Frankfurt
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21.04.2026, 09:30 bis 15:00 Uhr
Fortbildung "Täter:innenstrategien erkennen und handeln!"
Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Raum Fries, Adickesallee 70
Um Kinder und Jugendliche möglichst nachhaltig vor sexualisierter Gewalt schützen zu können, ist es wichtig, sich mit den Täter*innen, ihren Strategien und Motiven und dem Prozess der Verantwortungsabwehr auseinanderzusetzen. Umfassendes Wissen zu den genannten Themen ermöglicht es, die Stärken und Schwächen der eigenen Institution wahrzunehmen und „täter*innfeindliche Räume“ für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen zu schaffen. Eine Fortbildung des Präventiven Jugendschutzes Frankfurt am Main und des Netzwerks gegen Gewalt (Geschäftsstelle Frankfurt am Main) für Pädagogen:innen und Multiplikatoren:innen der Sozial- und Bildungsarbeit. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Kunst, Kultur und Gesellschaft
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05.04.2026, 18:00 Uhr
Das Herz auf dem Silberteller: Oper „Written on Skin“
Oper Frankfurt, Untermainanlage 11, Frankfurt
Die Neuproduktion der Oper „Written on Skin“ von George Benjamin erzählt von Agnès, einer Frau im Mittelalter, die von ihrem Ehemann als sein Eigentum betrachtet wird. Durch die Begegnung mit einem Künstler erwacht sie und beginnt, sich zu emanzipieren, jedoch mit fatalen Folgen. Das Stück behandelt Themen wie Machtmissbrauch, Begierde und Geschlechterverhältnisse.
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Frauen-Filme im April im naxosKino
07.04.2026, 19:00 Uhr
„Coexistence, my Ass!“ (USA/F 2023, R: Amber Fares)
Politische Comedy für jüdisches und arabischsprachiges Publikum? Die Israelin und Netanjahu-Kritikerin Noam Shuster Eliassi macht genau das, auch nach dem 7. Oktober, bei dem sie geliebte Menschen verlor. Das Porträt einer Frau, die für einen gerechten Frieden kämpft, mitten im Krieg. Filmgespräch mit: Dr. Claudia Baumgart-Ochse, Senior Researcher "Transnationale Politik" des Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung Frankfurt.
Plakat © UCM.ONE
21.04.2026, 19:00 Uhr
„wo/men“, (D 2024, R: Kristine Nrecaj / Birthe Templin)
Sechs Burrneshas erzählen ihre Lebensgeschichten. Sie alle folgen einem alten albanischen Gesetz, das es Töchtern unter Umständen erlaubt, als Männer zu leben. Und alle haben sie unterschiedliche Gründe. Sie erzählen von Unterdrückung und von Stolz, von der Freiheit - aber auch von ihrem Preis. Filmgespräch: Birthe Templin.
Plakat © missingFILMS
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Meilensteine des feministischen Kinos
08.04.2026, 20:00 Uhr
„Wanda“ von Barbara Loden (USA 1970, OmU)
Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstraße 6, Frankfurt
Das Mal Seh’n Kino präsentiert, in Zusammenarbeit mit der Kinothek Asta Nielsen, einen Meilenstein des feministischen Kinos „Wanda“. Mit einer Filmeinführung von Elena Gorfinkel, Filmwissenschaftlerin und Kritikerin (London). Ein Stück zeitloses Kino über weibliche Existenz, Sichtbarkeit und radikale kreative Autonomie, aus einer Zeit, in der Regisseurinnen noch die Ausnahme waren. Info
Filmstill „Wanda“ © Grandfilm
12.04.2026, 18:30 Uhr
„La coquille et le clergymann“ und „Meshes of the Afternoon“
Filmforum Höchst, Emmerich-Josef Straße, Frankfurt
Filmforum Höchst, Kinothek Asta Nielsen und Final Girls Film Festival präsentieren zwei wegweisenden Werke der experimentellen und feministischen Filmgeschichte mit Live-Musikbegleitung von Mellowdeath: „La coquille et le clergymann“ (R: Germaine Dulac, FR 1927) und „Meshes of the Afternoon“ (R: Maya Deren & Alexander Hammid, USA 1943). Info
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Termine der Evangelischen Frauenberatungsstelle EVA
11.04.2026, 19:30 – 21:30 Uhr
FUNNY FEMALES AND FRIENDS*: Sassy Saturday – Comedy Show
Talentierte Comedians aus aller Welt betreten die Bühne. Ihre Mission ist es, vielfältige Stimmen zu stärken und eine inklusive Bühne zu schaffen für FLINTA* (Frauen/lesbisch/ inter/ nicht-binär/ trans/ agender) Comedians. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Comedy-Kollektiv FUNNY FEMALES AND FRIENDS* präsentiert. Die Veranstaltungssprache ist Englisch. All gender welcome! Info
24.04.2026, 20:00 – ca. 22:00 Uhr
Lesbisches Filmhäppchen: Lesvia (GR 2024, OMU)
Seit den 1970er Jahren zieht es Lesben aus aller Welt auf die Insel Lesbos. In dem Küstendorf Eressos entstand in den folgenden Jahrzehnten eine aktive lesbische Gemeinschaft, in der Frauen endlich offen und frei leben und lieben konnten. In ihrem Dokumentarfilm „Lesvia“ erzählt Filmemacherin Tzeli Hadjidimitriou von 40 Jahren Gemeinschaft, Liebe und Konflikten – und davon, was es bedeutet, sich endlich akzeptiert zu fühlen und eine zweite Heimat fernab der Heimat zu finden. Info
Ort: Evangelisches Frauenbegegnungszentrum, Saalgasse 15, Frankfurt
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Bis 12.04.2026 zu sehen
Rauminstallation „What is behind that curtain“, Cornelia Heier
Rententurm des Historischen Museums Frankfurt, Saalhof 1
Die im öffentlichen Raum aktive Frankfurter Künstlerin Cornelia F. Ch. Heier provoziert mit ihrer ästhetisch brillanten Rauminstallation in der Reihe „Kunst im Lichthof“ des Historischen Museums Frankfurt die Wahrnehmung des Betrachters zusätzlich mit einer rhetorischen Frage: What is behind that curtain. Ein Vorhang als Kunstwerk von beeindruckender Präsenz: poetisch, metaphorisch und äußerst zeitgenössisch.
Foto © Cornelia F. Ch. Heier
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16.04. - 18.04.2026 (19:00 Uhr, Kino im Deutschen Filmmuseum)
22.04.2026 (20:00 und 22:30 Uhr, Mal Seh’n Kino)
Filmreihe Pink Moments – Queere Kinogeschichte in Frankfurt am Main
Die Veranstaltungsreihe Pink Moments wirft nach dem erfolgreichen Auftakt einen weiteren Blick auf fünfzig Jahre queere Film- und Kinogeschichte. Der Abend am 16. April im Kino des Deutschen Filmmuseums ist ein Film- und Gesprächsprogramm in Erinnerung an Rosa von Praunheim. Gäste sind Martin Dannecker, Elfi Mikesch, Karola Gramann und Heide Schlüpmann. Die Reihe wird am 22. April fortgesetzt mit einer Filmauswahl unter dem Motto „Langer Abend der Verführungen“. Zu Gast im Mal Seh’n Kino ist Monika Treut. Weitere Filme gibt es am 4. und 5. Mai in der pupille. Eine Veranstaltung vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen. Die Filmreihe wird gefördert durch das Frauenreferat.
Foto von Rosa von Praunheim © Markus Tiarks und missingFILMS
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18.04.2026, 10:00 - 16:00 Uhr
„Toxische Weiblichkeit“ - Was weibliche Sozialisierung mit uns macht
Volkshochschule, Sonnemannstraße 13, Frankfurt
Dieser feministische Workshop der VHS – geleitet von der Psychologin und systemischen Coachin Hilka Meißner - beschäftigt sich mit weiblichen Denk- und Verhaltensmustern, die patriarchale Strukturen und vorhandene Machtverhältnisse stärken. Mit Bezug auf das Buch „Toxische Weiblichkeit“ von Sophia Fritz sollen diese Verhaltensweisen reflektiert werden.
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19.04.2026, 11:00 Uhr (Einlass), 11:30 Uhr (Beginn)
Soroptimist International zeigt den Spielfilm „In die Sonne schauen“ (R: Mascha Schilinski)
Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt
Der Film steht auf der Shortlist des diesjährigen SI STAR Filmpreises und hat 2025 in Cannes den Preis der Jury gewonnen. CEO Kadim Tas wird an der Matinee persönlich ein Grußwort sprechen und die Arbeit des Vereins kurz vorstellen. Im Anschluss an die Vorführung wird zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen.
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MELODIVA - Veranstaltungen im April
21.04.2026, 18:30 Uhr (Einlass), 19:30 Uhr (Beginn)
Concert: Sara Decker „Expand“
Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186, Frankfurt
Die international ausgezeichnete Sängerin Sara Decker verbindet klare Melodien mit rhythmischer Vielschichtigkeit und einem lebendigen Bandsound. „Expand“ steht für künstlerisches Wachstum, Freundinnenschaft und musikalische Strahlkraft. Eine Kooperation des Frauen* Musik Büros und der Romanfabrik, gefördert durch das Frauenreferat. Info
25.04. und 26.04.2026 (genaue Uhrzeiten im Link)
Workshops FLINTA: Song Writing, Sound-Technik und Screaming
Waggong e.V., Germaniastraße 89, Frankfurt
Eine Popakademie-Absolventin gibt im Rahmen des Songwriting-Workshops praktische Tipps für alle, die einen eigenen Song schreiben möchten. Ein weiterer Workshop führt in die Live-Sound-Technik ein. Zudem findet ein Workshop statt, der Technik und Anatomie des Screamings vermittelt. Info
30.04.2026, 15:00 – 18:00 Uhr
Rap- & Empowerment-Projekt „Rhyme&Rise“ für junge Mädchen*/Minta* ab 10 Jahren
FeM Mädchen*Haus Frankfurt, Eschersheimer Landstr. 534, Frankfurt
Bei diesem Projekt steht die kreative Ausdruckskraft im Mittelpunkt. Die Teilnehmer:innen schreiben eigene Raptexte und nehmen diese auf. Filmvorführung und Workshops sind Teil des Projekts, das vom Frauenreferat gefördert wird. Info
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Termine des Cornelia Goethe Centrums
21.04.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
„Zentrale Aspekte der Faschisierung damals und heute – Eine Relektüre von Virginia Woolfs Drei Guineen“
Der Vortrag ist Teil der Colloquienreihe „Demokratie unter Beschuss - Der Aufstieg des Autoritarismus aus Perspektiven der Gender Studies“. Andrea Maihofer behandelt zentrale Aspekte des Essays „Drei Guineen“, verfasst von Virginia Woolf. Die Referentin zeigt gegenwärtige Prozesse der Faschisierung auf. Diese werden im engen Zusammenhang von Antisemitismus, Faschismus und bürgerlich hegemonialer Männlichkeit und Weiblichkeit dargestellt. Info
© Decenter Magazin
29.04.2026, 18:15 - 20:00 Uhr
Podiumsdiskussion: „Baldwin heute – wer spricht? Und wer hört?“
Der Vortrag ist Teil der Colloquienreihe „Contact Zones“, die Fragen aus dem Bereich feministischer und postkolonialer Philosophie und Wissenschaftskritik diskutiert. Der Autor René Aguigah und die Übersetzerin Miriam Mandelkow diskutieren den Schriftsteller James Baldwin im Hinblick auf die Aspekte Race und Gender und die besondere Aktualität seines Werkes. Info
Ort: Cornelia Goethe Centrum, Theodor-W.-Adorno-Platz 6, Frankfurt
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21.04.2026, 18:30 Uhr
Lesung: "Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern" mit der Autorin Antje Schrupp (all gender welcome)
fembib (Foyer), Studierendenhaus, Mertonstraße 26, Frankfurt
Das Patriarchat wurde längst durch das Zeitalter eines postpatriarchalen Chaos abgelöst. So die kontroverse These in Antje Schrupps neuem Buch. Die Publikation unternimmt eine Bestandsaufnahme der Gegenwart und sucht nach feministischen Strategien für diese Situation.
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25.04.2026, 10:00 - 13:00 Uhr (Workshops) und 14:00 - 21:00 Uhr (Konferenz)
Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt? - Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht”
Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, Frankfurt
Die Konferenz beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Kunstfreiheit, Arbeitsrecht und Demokratie. Künstler:innen, Theaterschaffende und Expert:innen aus Recht und Kulturpolitik diskutieren in Keynotes und Workshops, wo die Grenzen der Kunstfreiheit liegen und wie Diskriminierung und Prekarisierung verhindert warden können. Abschließend: Party.
Die Teilnehmer:innenzahl ist auf 10 Personen pro Workshop begrenzt. Anmeldung unter: kontakt@proquote-buehne.de
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25.04.2026, 14:00 Uhr
Film & Gespräch: „Cotton Queen“ (R: Suzannah Mirghani, 2025)
Cinéma Kino, Roßmarkt 7, Frankfurt (Hauptwache)
Der Film eröffnet eine seltene Perspektive auf das Leben sudanesischer Frauen und Mädchen und ermutigt sie, ihre eigene Stimme und Stärke zu entdecken. Cotton Queen ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die von weiblicher Stärke, Selbstbestimmung und Gemeinschaft erzählt. Der Film folgt Nafisa, einem jungen Mädchen in einem sudanesischen Baumwoll-Dorf, das sich zwischen Tradition, Familie und neuen Möglichkeiten seinen eigenen Weg sucht. Anschließend: Filmgespräch mit der Regisseurin Suzannah Mirghani und der Hauptdarstellerin Mihad Murtada.
Filmstill Cotton Club © Frida Marzouk_Strange_Bird_2025
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25.04.2026, 15:00 – 17:30 Uhr
"UNREST - Wenn die Krankheit bleibt" - Film und Podiumsgespräch zu Long Covid und der Multisystemerkrankung „Myalgische Enzephalomyelitis“
Mal Seh'n Kino Frankfurt, Adlerflychtstr. 6, Frankfurt
Der Dokumentarfilm „Unrest“ (2017) gibt Einblicke in das Leben mit Multisystemerkrankung Myalgische Enzephalomyelitis (M. E.). In Deutschland leben mindestens 650.000 Menschen mit dieser Krankheit, davon sind 75 bis 85 Prozent Frauen. Trotzdem wurde die Erkrankung jahrzehntelang verharmlost und in der Forschung sowie Versorgung vernachlässigt. Im Anschluss diskutieren Expert:innen und Betroffene über Versorgungslücken und was Politik, Medizin und Gesellschaft tun können. Veranstaltet von: SchildkrötenKollektiv, Mal Seh´n Kino in Kooperation mit Fatigatio e.V., Bundesverband ME/CFS, und der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS.
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28.04.2026, 18:30 Uhr und 29.04.2026, 10:00 Uhr
„Valeska – und ihre Schritte“, eine getanzte und erzählte Biographie
Gallus Theater, Kleyerstraße 15, Frankfurt
Katryn Schyns inszeniert die Geschichte der jüdischen „Grotesktänzerin“ Valeska Gert aus den 1920er Jahren. Diese war Ausnahmekünstlerin und ließ sich in keine Schublade pressen. Ihre Kunst wurde von den Nazis als entartet bezeichnet und erst viele Jahre später als wegweisend erkannt.
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28.04.2026, 17:30 – 20:00 Uhr
Wechseljahre & Ernährung
Pro Familia, Palmengartenstr. 14, Frankfurt
Die Veranstaltung gibt Informationen über Wechseljahre, Phasen, Symptome und hilfreiche Tipps. Der Kurs wird von einer Ernährungswissenschaftlerin begleitet, die auf die Ernährung in den Wechseljahren eingeht. Es wird ebenfalls eine Wechseljahre-Beraterin anwesend sein. Anmeldung bis 15.04.2026 unter sunay.caliskan@hessen.profamilia.de
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28.04.2026, 20:45 Uhr
Überraschungsfilm & Programm: „Dat Campy Queery Night Thingy“
Harmonie Filmtheater, Dreieichstraße 54, Frankfurt
Die Filmreihe Schamlos Harmlos für Queer-, Sex- & Subkultur zeigt Internationale Independent-Filme und Dokumentationen und beleuchtet Themen wie Sex-Positive, LGBTIQ+ und Feminismus. An diesem Abend wird ein Überraschungsfilm gezeigt, flankiert von einer queeren Filmparty.
Grafik © Arthouse Kinos Frankfurt
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Beruf und Arbeit, Fort- und Ausbildung
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Ab 01.04.2026, 09:00 – 14:00 Uhr (jeweils Mo bis Fr)
Neues Qualifizierungsprogramm „Fokus Sozialwirtschaft"
GFFB gemeinnützige GmbH, Mainzer Landstraße 349, Frankfurt
Das neue Projekt in Kooperation mit dem Caritas-Verband richtet sich an Frauen, die einen strukturierten Weg in soziale Berufe suchen. Das Programm bereitet auf Tätigkeiten in Hauswirtschaft, Kinderbetreuung, Alltagsbegleitung und Pflege vor. Mit besonderem Fokus auf täglicher Sprachförderung, einem Praktikum im Rhein-Main-Gebiet und persönlichem Integrationscoaching.
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08.04.2026, 11:00 – 12:00 Uhr
Monatliche Infostunde zum Kinderzuschlag, Online
Auch Eltern mit Erwerbseinkommen wissen häufig nicht, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf den Kinderzuschlag haben. Dieser kann nicht nur finanzielle Engpässe überbrücken, sondern eröffnet auch Zugang zu weiteren Leistungen wie Schulbedarfszuschüssen, Lernförderungen oder Kita-Gebührenbefreiung. Die Infostunde erklärt Voraussetzungen und Antragstellungen. Termine und Anmeldung: Flyer
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09.04. und 14.04.2026, jeweils 19:00 – 20:00 Uhr
Online-Informationsveranstaltungen zum Projekt „Starke Frauen, starke Führung – Übergänge gestalten und Gesellschaft stärken“
Das Projekt der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V. unterstützt Frauen beim Übergang aus dem Berufsleben, um sie für ehrenamtliche Leitungsfunktionen zu gewinnen. Immer mehr Frauen erreichen das Ruhestandsalter mit großem Erfahrungsschatz, während der Bedarf an qualifizierten Führungskräften im Ehrenamt wächst. Ziel des Projektes ist es, Stärken zu erkennen und diese in Vereinen, Initiativen oder Organisationen einzubringen. Projektstart: am 30.05.2026 in der Sportschule Isbh e.V.
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Termine des Frauen-Softwarehaus e.V.
Der Kurs Grundkompetenzen – modular ist gestartet. Laufender Einstieg möglich. Dieser bereitet auf eine Berufsausbildung vor und beinhaltet die Themen Deutsch, Mathematik und die digitalen Anwendungen MS 365 Word und MS 365 Excel.
Auch für den Kurs Digitale Alltagskompetenzen und Berufsvorbereitung – IT-Basiskurs ist ein laufender Einstieg noch möglich. Der Kurs richtet sich an Frauen mit geringen IT-Kenntnissen.
Ab 17.04.2026: Kursstart von „Perspektive Wiedereinsteigen“
Coaching-Projekt für qualifizierte Frauen, die nach einer Familienzeit erfolgreich wieder ins Berufsleben einsteigen wollen.
Ab 17.04.2026: Kursstart von „Sicherer Umgang mit PC und Internet“
Dieser Kurs richtet sich an Frauen, die bereits einige Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC und dem Internet haben. Gefördert vom Frauenreferat.
Anmeldung und Beratung: Tel. 069-7411404 oder kontakt@fswh.de
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23.04.2026, 09:30 - 13:30 Uhr
Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft: Girls´Day 2026
Jumpp – Frauenbetriebe e.V., Hamburger Allee 96, Frankfurt
Was bedeutet es eigentlich, selbstständig und die eigene Chefin zu sein? Das können Mädchen am Girls´Day bei jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit, Frauenbetriebe e.V. herausfinden. Das Programm zeigt, welche Stärken in einem stecken, welche Berufsmöglichkeiten die Selbstständigkeit bietet. Teilnehmerinnen treffen ebenfalls Unternehmerinnen als Vorbilder, darunter eine Expertin für digitale Strategien und die Inhaberin eines Frankfurter Cafés. Teilnahme für Mädchen der Klassenstufen 8. bis 10.
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07.05.2026, 18:00 Uhr
20. Frankfurter Salongespräche zur Mädchen*arbeit: „Digitale Gewalt gegen MINTA* - Intersektionale Perspektiven und Herausforderungen“
Jugend- und Kulturzentrum Höchst, Palleskestraße 2, Frankfurt
Digitale Gewalt ist eine reale Bedrohung für Mädchen, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Jugendliche (MINTA*) – insbesondere in Zeiten von KI. Die Erscheinungsformen sind vielfältig, von Cybermobbing, Stalking, Doxing und Deepfakes. KI wirkt dabei als Infrastruktur, die bestehende Diskriminierung verstärkt und in neue schwer kontrollierbare Formen übersetzt. Gemeinsam mit MINTA* aus dem JuKuZ Höchst, Expert:innen aus Wissenschaft, Beratung und Praxis geht das Salongespräch den Fragen nach, was betroffene MINTA* brauchen, welche Strukturen es bereits gibt und was Handlungsempfehlungen für eine geschlechtergerechte gewaltfreie digitale Zukunft sind.
Um Anmeldung bis zum 5. Mai wird gebeten per Mail an info.frauenreferat@stadt-frankfurt.de.
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beramí berufliche Integration e.V.: Kurs „Digitales Lernzentrum für Frauen*“
beramí e.V., Nibelungenplatz 3, Frankfurt
Im dreimonatigen Kurs stärken Teilnehmende gezielt Ihre digitalen Kompetenzen und erhöhen Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der nächste Kurs startet am 10 August, die Bewerbungsphase beginnt bereits im Mai.
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Ausschreibung von Ottilie-Roederstein-Stipendien für Künstlerinnen: Schwerpunkt auf Nachwuchs und Unterstützung bei Care-Arbeit
Bewerbungen sind bis zum 6. Mai 2026 möglich
Das Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur fördert aufstrebende Nachwuchskünstlerinnen sowie Künstlerinnen, die Arbeit und Verpflichtungen wie Pflege oder Kinderbetreuung vereinbaren müssen. Vergeben werden zwei Nachwuchsstipendien, die jeweils mit bis zu 40.000 Euro dotiert sind. Zusätzlich vergibt das Land Hessen bis zu fünf Arbeitsstipendien im Gesamtwert von 20.000 Euro an hessische Künstlerinnen, die sich in einer besonderen familiären Belastungssituation befinden.
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Herausgeberin: Stadt Frankfurt am Main - Der Magistrat
Frauenreferat
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 35319
E-Mail: info.frauenreferat@stadt-frankfurt.de
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